|
Fred Lange, Salz
Fred
Lange, Salz
160 Seiten
¤ 34,90
< Bestellen >
ISBN 978-3-7243-1002-0
terramagica 2007
Es ist kostbarer als Gold, sein Abbau und Transport waren stets ein
Abenteuer und zugleich ein Weg der Verständigung: Salz. Und es ist
der Stoff, der alle Organismen zum Leben erweckt hat - alle
Lebensformen auf unserem Planeten sind dieser simplen chemischen
Verbindung bedingungslos ausgeliefert. Der Reisejournalist und
Fotograf Fred Lange stellt in seinem Bildband „Salz“ die
traditionellen Methoden der Salzgewinnung vor und zeigt die großen
Salzabbaugebiete der Erde: von den „Salinen der Inkas“ in Peru über
die Danakil-Wüste in Äthiopien, die Salzseen Tibets und das Tote
Meer bis zu den Salzgärten an der portugiesischen Atlantikküste und
das Salzbergwerk Wieliczka in Polen.
Fred Lange entführt den Leser und Betrachter seiner atemberaubenden
Bilder auf die Reise zu den großen Salzabbaugebieten der Erde, egal,
ob diese dreihundert Meter unter dem Meeresspiegel in einem
polnischen Salzbergwerk oder viertausend Meter darüber an den
Salzseen im Himalaya liegen. Der Autor besuchte die Menschen, deren
Existenz vom Salz abhängt, begleitete sie auf ihren Handelswegen und
stellt die zum Teil ungewöhnlichen Methoden der Salzgewinnung vor.
So schildert Fred Lange den Alltag in den peruanischen
Salzterrassen, den „Salinen der Inkas“ und zeigt auf, wie die
Menschen mit der traditionellen Inka-Technik noch heute das weiße
Gold abbauen. Er lässt uns an seiner atemberaubenden Reise mit den
Karawanen teilhaben und macht uns mit den rosa gefärbten
Salzkristallen des Himalaya vertraut. Er bringt uns zum tiefsten
Punkt der Erde, dem Toten Meer, das eine achtmal so hohe
Salzkonzentration wie der Atlantik aufweist.
Aber Fred Lange führt uns aus der Ferne wieder zurück in heimische
Breiten. Denn auch Europa wurde durch Salz geprägt, historisch wie
landschaftlich. Fred Lange nimmt uns daher auf eine Bilderreise
durch die einstigen Salzhandelsstädte Deutschlands mit, erzählt vom
Abbau in der Salzsaline Lüneburgs, der wir heute die baumleere
Heidelandschaft verdanken und von der Handelsstadt Lübeck. Außerdem
begibt er sich auf die Spuren der Kelten in den österreichischen
Alpen, die schon vor über dreitausend Jahren das weiße Kristall
abbauten und so die erste höher entwickelte Zivilisation
Mitteleuropas schufen.
Fred Lange, geboren 1953, studierte Geografie und Politik.
Fasziniert von den Kulturen und Religionen Asiens, führten ihn seine
Reisen seit 1975 immer wieder nach China und Tibet, aber auch nach
Indien, Neuseeland u.a. Seine Eindrücke hält er fest in
Fotoausstellungen, Dia-Vorträgen, Reportagen, Kalendern
(„Seidenstraße“) und Büchern. Der Autor lebt in Hamburg, wo auf dem
Museumsschiff Rickmer-Rickmers von 22.Februar bis 10.April eine
Ausstellung zum Buch „Salz“ zu sehen ist.
<<
Zurück
|